Samstag, 6. Juni 2009
1.300 Häuser für notleidende Familien
Der Präsident des Nationalen Rates für Wohnungsbau (Conavi), Gerardo Rolón Pose hat gestern den Bau von 1.300 Häusern für notleidende Familien angekündigt. Die ausgewählten Familien sollen die Häuser komplett kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Das Projekt wird zum grössten Teil von einem Strukturfonds des Mercosur finanziert, den Rest übernimmt der paraguayische Staat. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 9 Millionen Dollar, wovon der Mercosur-Fonds 7,5 Mio. übernimmt und die Regierung 1,5 Mio. US$. Wie Rolón weiter berichtete, sollen die Siedlungen der Conavi in Itá, Itauguá, San Antonio, Hernandarias, Ciudad del Este und Pilar errichtet werden. Die Häuser sollen eine Wohnfläche von 44 Quadratmeter und einen kleinen Garten bekommen.
10 Jahre Haft für Bankbetrüger Cataldi

Das Gericht hat nach einem Einspruch der Verteidigung die Haftstrafe von 10 Jahren Gefängnis für den flüchtigen Edgar Cataldi bestätigt. Cataldi wird als einer der Hauptverantwortlichen der betrügerischen Pleite und der Veruntreuung von Millionen von Dollar bei der Nationalen Arbeiterbank (Banco Nacional de Trabajadores BNT) gesucht. Weitere Urteile wurden gegen 22 Mittäter ausgesprochen. Cataldi lebt unbehelligt in der argentinischen Nachbarstadt Posadas,
wo er den Schutz eines Richters geniesst. Seine Auslieferung wurde von den argentinischen Justizbehörden abgelehnt. Durch die Pleite der BNT hatten Tausende Sparer ihr Geld verloren.
wo er den Schutz eines Richters geniesst. Seine Auslieferung wurde von den argentinischen Justizbehörden abgelehnt. Durch die Pleite der BNT hatten Tausende Sparer ihr Geld verloren.
Freitag, 5. Juni 2009
Teures Land für die Indianer
Das Indianerinstitut INDI besitzt Tausende von ungenutztem Land im mehreren Departements, wird jedoch in Kürze 3 Millionen Dollar für 1000 Hektar Land bezahlen, um 30 Familien des Stammes Ava Guarani in Canindeyú grosse Landmengen zur Verfügung zu stellen. Die Zahlung hängt nur noch von wenigen "bürokratischen Abwicklungen" ab. Das Grundstück im Distrikt Corpus Christi ist Teil eines Besitzes von Klaus und Manfred Peters und der Firma Paragricola SRL. Seit Jahren reklamieren die Indianer dieses Land, doch wegen des hohen geforderten Preises hat der Staat dieses nie gekauft. Bisher hatte das INDI noch niemals eine Summe von 15 Millionen Guaranies pro Hektar bei solch grossen Flächen bezahlt. Nach dem Amtsantritt von Lugo hat das INDI die Verhandlungen mit den Besitzern erneut aufgenommen und sich bereit erklärt, diese Summe zu zahlen. Viele der grossen Landstriche , die das INDI für die Indianer in San Pedro und Canindeyú gekauft hat, sind ungenutzt oder sehr dünn besiedelt.
Paraguay klagt vor der OEA wegen Itaipú
Zum ersten Mal hat Paraguay vor der Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten OEA beklagt, es würde nur "Taschengeld" aus dem grössten Wasserkraftwerk der Welt, Itaipú, einnehmen. Paraguay betreibt Itaipú zusammen mit dem Nachbarland Brasilien und sieht sich extrem benachteiligt. Paraguay reklamiert die freie Verfügung der 45% Strom aus dem Kraftwerk, die es nicht verbraucht. "Diese Strommenge ist es, die durch perverse Klauseln, die durch zwei diktatorische Regierungen vor Jahrzehnten unterzeichnet wurde, die unserem Land aus seinen eigenen Resourcen nur ein Taschengeld abwirft, daher verlangen wir die strikte Einhaltung des Vertrages", sagte Aussenminister Héctor Lacognata vor der Vollversammlung. Seit dem 29. September 2008 verlangt Paraguay von Brasilien energisch die Einhaltung von 2 Punkten aus dem Vertrag vom 26. April 1973. Diese Punkte werden von Brasilien bisher nicht eingehalten:
1- Paraguay verlangt die freie Verfügung der Energie aus Itaipú, die es nicht verbraucht. Jedem Land stehen 50% der erzeugten Energie zu, Paraguay verbraucht jedoch nur 2,5% der Gesamtenergie bzw. 5% seines Anteils und muss den Überschuss zu inakzeptablen Bedingungen an Brasilien abtreten. Insgesamt bekommt Brasilien von Paraguay 39 Millionen Megawattstunden zu einem lächerlichen Preis von 2,7 Dollar pro MW/h. Paraguay nimmt dadurch jährlich nur 100 Mio. US$ von den 45% abgetretenem Anteil ein. Paraguay verlangt von Brasilien, frei über diesen Anteil verfügen zu können und ihn auf dem lokalen Markt zu besseren Preisen verkaufen zu können. 2 - Von Brasilien wird eine gerechte Bezahlung für den Strom aus Itaipú gefordert, den es von Paraguay erhält. Das grösste Wasserkraftwerk der Welt erzeugt heute bereits 86 Millionen Megawattstunden, wovon Paraguay lediglich 3,9 MWh verbraucht- Brasilien erhält den Rest und macht eine glänzende Bilanz mit dem gemeinsamen Werk.
1- Paraguay verlangt die freie Verfügung der Energie aus Itaipú, die es nicht verbraucht. Jedem Land stehen 50% der erzeugten Energie zu, Paraguay verbraucht jedoch nur 2,5% der Gesamtenergie bzw. 5% seines Anteils und muss den Überschuss zu inakzeptablen Bedingungen an Brasilien abtreten. Insgesamt bekommt Brasilien von Paraguay 39 Millionen Megawattstunden zu einem lächerlichen Preis von 2,7 Dollar pro MW/h. Paraguay nimmt dadurch jährlich nur 100 Mio. US$ von den 45% abgetretenem Anteil ein. Paraguay verlangt von Brasilien, frei über diesen Anteil verfügen zu können und ihn auf dem lokalen Markt zu besseren Preisen verkaufen zu können. 2 - Von Brasilien wird eine gerechte Bezahlung für den Strom aus Itaipú gefordert, den es von Paraguay erhält. Das grösste Wasserkraftwerk der Welt erzeugt heute bereits 86 Millionen Megawattstunden, wovon Paraguay lediglich 3,9 MWh verbraucht- Brasilien erhält den Rest und macht eine glänzende Bilanz mit dem gemeinsamen Werk.
7 - jähriges Kind erstochen
Ein 7- jähriges Kind wurde mit 8 Messerstichen am Mittwochabend in Quyquyhó im Departement Paraguarí getötet. Die Tat geschah nur wenige Meter von dem Haus entfernt, wo das Kind als sogenannter "Criado" (Pflegekind, das arbeiten muss) bei einem älteren Ehepaar lebte. Nach Angaben der Polizei hat sich die Tat so abgespielt, dass das Kind ausserhalb des Hauses die wenige Meter entfernte Toilette aufsuchen wollte. Als es nach ca. 15 Minuten noch immer nicht zurück ins Haus kehrte, sah die Hausherrin nach und fand das Kind blutüberströmt und leblos neben dem Toilettenhäuschen. Kurze Zeit später wurde ein Mann festgenommen, der ein blutiges Messer bei sich hatte. Die Polizei vermutet, das Kind habe den Mann überrascht, als dieser etwas stehlen wollte. Bei dem Opfer handelt es um Jorge Luis Pereira Benítez (7), während der Tatverdächtige als Tiburcio Domínguez González (32) identifiziert wurde. Dieser wiess einen erhöhten Alkoholspiegel auf, als er nur 400 Meter vom Tatort festgenommen wurde.
2.000 Container kommen nicht aus dem Zoll
Mehr als 2.000 Container mit verschiedensten Arten von Waren liegen in den Häfen fest, denn die Importeuere lösen sie nicht aus dem Zoll aus, weil ihnen das Geld für die Gebühren und Steuern fehlt. Dies gab der Direktor der nationalen Zollbehörde, Carlos Ríos nach einem Gespräch mit Finanzminister Dionisio Borda bekannt. Ríos erklärte weiter, die Importvereinigung Paraguays (CIP) habe flexiblere Zahlungsbedingungen für die Zollgebühren und Steuern beantragt, um zu ermöglichen, dass diese in Raten und mit weniger Zinsen gezahlt werden können, damit die Importeuere ihre Waren auslösen und verkaufen können. Noch diese Woche soll die Entscheidung getroffen werden, ob dies ermöglicht werden soll. Wie Ríos weiter sagte, seien dies wichtige Einnahmen für den Staat, daher wird das Thema schnellstmöglich behandelt. In Asunción liegen 800 Container im Hafengelände - hier besteht jedoch auch das Problem, dass Büros und Beamte fehlen, um die Auslösungen zu beschleunigen.
Mittwoch, 3. Juni 2009
Überfall mit 30 Mio. Beute in Curuguaty

Heute morgen gab es einen bewaffneten Raubüberfall an der Tankstelle "Carol S.A.", gelegen nur 300 Meter von der Kaserne des 1. Heereskorps in Curuguatay auf dem Weg nach Salto del Guairá. Die maskierten Räuber raubten das Fahrzeug des Eigentümers und 30 Mio. Guaranies Bargeld. Der Wagen wurde einige Kilometer weiter am Rande der Müllhalde angezündet. Die Vorgehensweise war sehr auffällig, denn die Räuber fragten in der Tankstelle nach dem Besitzer, der nicht zugegen war, und warteten solange auf ihn, bis er eintraf, um ihn anschliessend zu überfallen.
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Brasilien mobilisiert 10.000 Soldaten an der Grenze zu Paraguay

Über 10:000 Soldaten des brasilianischen Heeres, der Marine und der Luftwaffe nehmen an dem Manöver "Operation Grenze Süd 2009" teil. Dieses findet vor den Türen der paraguayischen Geschäftsstadt Ciudad del Este statt und hat schwere Auswirkungen auf den Handel. Wie die Mehrzahl der befragten Geschäftsinhaber beklagten, sei der Absatz in den letzten 2 Tagen um rund 50% gefallen. Nach Angaben aus dem brasilianischen Verteidigungsministerium hiess es, man wolle damit den Schmuggel unter Kontrolle bekommen und die Aktivitäten in den illegalen Häfen einschränken. Die paraguayische Seite beklagte, dieses Manöver, sowie alle vorhergehenden, haben nur das eine Ziel, nämlich die brasilianischen Touristen vom Einkauf bei der Konkurrenz in Ciudad del Este abzuhalten. Das Bild zeigt ein Schnellboot der brasilianischen Grenzpolizei auf Patrouille auf dem Rio Paraná.
Colorados und Oviedistas vereinen sich im Kongress

Die Parteien UNACE, angeführt von Ex-General Lino César Oviedo, und die Coloradopartei, kommen sich im Kongress immer näher und finden immer mehr Übereinstimmungen. Das gab heute der der Colorado-Senator Martín Chiola bekannt. Wie er betonte, stelle keine der beiden Parteien Bedingungen und im Parlament handelt man schon wie ein geschlossener Block. Chiola ist der Anführer des Flügels der Anhänger des ehemaligen Präsidenten Nicanor Duarte Frutos. Noch vor der Wahl von Lugo waren sich gerade diese beiden Flügel so gegensätzlich, dass die Oviedistas dazu aufforderten, für jede andere Partei ausser der Kandidatin der Colorados, Blanca Ovelar zu stimmen. Diese war sozusagen von Präsident Duarte Frutos als seine Nachfolgerin ausgesucht worden und verlor die Wahl. Im Bild sehen wir Senator Martín Chiola.
Bolivianisches Militär drang nach Paraguay ein
In der Zone von Infante Rivarola an der Grenze zu Bolivien sollen etwa 20 schwerbewaffnete Bolivianer, von denen angenommen wird, dass es Militärs waren, in paraguayisches Territorium eingedrungen sein, um 2 Personen festzunehmen. Dabei soll es sich um Paraguayer handeln, deren Identität jedoch nicht genannt wurde. Angeblich sollen diese einen Überfall auf eine Estancia auf bolivianischem Territorium verübt haben. Einer von beiden konnte festgenommen werden, während der zweite entkam.
Dienstag, 2. Juni 2009
Das tägliche Leid der Strassenkinder

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die an den Ampeln in Asunción betteln, Kunststücke vorführen oder etwas verkaufen, nimmt stätig zu. In den letzten Tagen eisiger Kälte und Nieselregen befanden sich diese Kinder in erbärmlichem Zustand und zitterten vor Kälte. Die Regierung spricht ständig von irgendwelchen Abkommen und Plänen, doch konkret ändert sich an der Situation der Strassenkinder nicht. Zu jeder Tageszeit sieht man Kinder jeden Alters
an den Kreuzungen der Hauptstadt, die alles mögliche unternehmen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Situation wird von Monat zu Monat kritischer, denn die Zahl der Kinder steigt stätig und damit die Gefahr von Unfällen und sexueller Ausbeutung. Auf dem Bild sehen wir einen Jungen, der im strömenden Regen an der Kreuzung Avenida Perón und Dr. Luis Maria Argaña Ballkunststücke vorführt, in der Hoffnung, einige Autofahrer belohnen ihn mit einer Münze.
an den Kreuzungen der Hauptstadt, die alles mögliche unternehmen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Situation wird von Monat zu Monat kritischer, denn die Zahl der Kinder steigt stätig und damit die Gefahr von Unfällen und sexueller Ausbeutung. Auf dem Bild sehen wir einen Jungen, der im strömenden Regen an der Kreuzung Avenida Perón und Dr. Luis Maria Argaña Ballkunststücke vorführt, in der Hoffnung, einige Autofahrer belohnen ihn mit einer Münze.
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Überfall mit 60 Mio. Gs. Beute in Asunción
Bei einem Überfall im Stadtteil Obrero haben Unbekannte 60 Millionen Guaranies Bargeld und Schecks in noch unbekannter Höhe geraubt. Die Banditen haben auf einem Motorrad ein Fahrzeug der Gewürzfirma Mickey abgefangen und mit vorgehaltenen Waffen die Herausgabe des Geldes gefordert, wie Informationen aus der Polizei besagen. Der Überfall geschah auf der Strasse Sexta Proyectada Ecke Parapiti in Asunción um 9:30 heute morgen.
Präsident Lugo besucht Kuba
Der Präsident Paraguays, Fernando Lugo, hat heute einen offiziellen zweitägigen Staatsbesuch in Kuba begonnen. Er wird unter anderem mit dem kubanischen Präsident Raúl Castro zusammentreffen, mit dem er Kooperationsabkommen im Bereich Gesundheit und Bildung unterzeichnen wird. Lugo traf um 15 Uhr in La Habana ein, nachdem er aus San Salvador kam, wo er den Amtsantritt des dortigen neuen Präsidenten Mauricio Funes begleitete. Lugo ist der zehnte Präsident Lateinamerikas, der dieses Jahr Kuba besucht. Paraguay nahm im Jahr 1999 erneut diplomatische Beziehungen zu Kuba auf, und Fidel Castro war erstmals bei der Amtseinführung des damaligen Präsidenten Nicanor Duarte Frutos 2003 anwesend. Seitdem hat sich die Kooperation Kubas mit Paraguay stetig erhöht.
Die Geschäfte mit dem Landkauf der SAS

Im Juli 2008 hat die ehemalige Direktorin des Sekretariats für Soziale Aktionen SAS für die "landlosen Bauern" 23 Hektar im Departement Caaguazú für 930 Millionen Guaranies gekauft. Das Grundstück war im Jahr 2005 für nur 4 Millionen Gs. gekauft worden und in den letzten Monaten vor dem Regierungswechsel schnell der Regierungsinstitution SAS angeboten worden. Das Angebot war vom 16. Juli und schon am selben Tag waren die Überprüfungsinfos auf dem
Tisch, was normalerweise mindestens 14 Tage dauert. Man hat nicht einmal versucht, zu verschleiern, den der Kaufvertrag hat das Datum vom 15. Juli. Bis heute ist das Grundstück unbebaut und verlassen, bisher hat kein Campesino auch nur ein Stück von dem Land zum Bewirtschaften bekommen. Es gibt zahllose ähnliche Beispiele.
Tisch, was normalerweise mindestens 14 Tage dauert. Man hat nicht einmal versucht, zu verschleiern, den der Kaufvertrag hat das Datum vom 15. Juli. Bis heute ist das Grundstück unbebaut und verlassen, bisher hat kein Campesino auch nur ein Stück von dem Land zum Bewirtschaften bekommen. Es gibt zahllose ähnliche Beispiele.
Montag, 1. Juni 2009
Dieselreserve von PETROPAR beträgt nur noch 50.000 m3

In diesem Moment verfügt die staatliche Treibstoffversorgungsgesellschaft PETROPAR
nur noch über 50.000 Kubikmenter Diesel in ihren Tanks. Eine weitere Ladung von 9.000 m3 ist aus Argentinien unterwegs, doch diese Menge reicht gerade noch aus, um das
Land bis zum Monatsende zu versorgen. Der neue Direktor der Gesellschaft sagte, man habe eine Preisausschreibung veröffentlicht, "und wenn die venezolanische PDVSA einen
guten Preis macht, werden wir kaufen". Doch bisher hat die PDVSA noch nie an einer Preisausschreibung teilgenommen. Weil die Zeit auch schon extrem knapp ist, wird eine
Dieselknappheit ab Juli angenommen.
nur noch über 50.000 Kubikmenter Diesel in ihren Tanks. Eine weitere Ladung von 9.000 m3 ist aus Argentinien unterwegs, doch diese Menge reicht gerade noch aus, um das
Land bis zum Monatsende zu versorgen. Der neue Direktor der Gesellschaft sagte, man habe eine Preisausschreibung veröffentlicht, "und wenn die venezolanische PDVSA einen
guten Preis macht, werden wir kaufen". Doch bisher hat die PDVSA noch nie an einer Preisausschreibung teilgenommen. Weil die Zeit auch schon extrem knapp ist, wird eine
Dieselknappheit ab Juli angenommen.
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Zeitung ABC
Brasilianisches Militärmanöver wird Tourismus in Ciudad del Este lähmen

Die von der brasilianischen Regierung geplante "Kriegsoperation" an der Grenze zu
Paraguay wird in den nächsten Wochen den Tourismus in Ciudad del Este lahmlegen,
wie die Bürgermeisterin der Stadt, Sandra McLeod befürchtet. Das sei die brasilianische
Antwort auf die Forderung Paraguays, den Handel zwischen den beiden Grenzstädten
Ciudad del Este und Foz do Iguazú in legale Bahnen zu lenken. Brasilien führt
regelmässig solche Aktionen durch, um seine Landsleute vom Einkauf in Paraguay
abzuhalten. Täglich kommen in guten Zeiten mehrere Hundert Busse mit brasilianischen
Einkaufstouristen nach Ciudad del Este, was die wirtschaftliche Grundlage der Stadt ist.
Die Bürgermeisterin forderte mehr Patriotismus von Präsident Lugo, um die Interessen
des Landes zu verteidigen.
Paraguay wird in den nächsten Wochen den Tourismus in Ciudad del Este lahmlegen,
wie die Bürgermeisterin der Stadt, Sandra McLeod befürchtet. Das sei die brasilianische
Antwort auf die Forderung Paraguays, den Handel zwischen den beiden Grenzstädten
Ciudad del Este und Foz do Iguazú in legale Bahnen zu lenken. Brasilien führt
regelmässig solche Aktionen durch, um seine Landsleute vom Einkauf in Paraguay
abzuhalten. Täglich kommen in guten Zeiten mehrere Hundert Busse mit brasilianischen
Einkaufstouristen nach Ciudad del Este, was die wirtschaftliche Grundlage der Stadt ist.
Die Bürgermeisterin forderte mehr Patriotismus von Präsident Lugo, um die Interessen
des Landes zu verteidigen.
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Tourismus
Ex-Präsident Duarte Frutos kaufte im letzten Semester 63 Grundstücke

Der ehemalige Präsident Nicanor Duarte Frutos hat in den letzten Monaten seiner
Amtszeit eine grosse Zahl an Grundstücken offenbar ungesetzlich erworben. An den
willkürlichen Käufen waren auch andere Funktionäre beteiligt. Duarte Frutos hatte über
die das Sekretariat für soziale Angelegenheiten SAS in 7 Monaten des Jahres 2008 mehr
Land gekauft, als im gesamten Jahr 2007. Die SAS hatte unter der Leitung von Judith
Andraschko überstürzt sowohl wertlose Ödland, Lagunen, Sumpfgebiete und auch
Sojaplantagen und Zuckerrohrfelder gekauft. Die Summe der insgesamt 63 Grundstücke
erreichte 65.000.000.000 Gs., etwa 1 Mio. Euro. Im Jahr 2007 waren nur 50,1 Mrd. Gs. für
Landkäufe über die SAS ausgegeben worden. Es wird ein grosser Korruptionsskandal
vermutet, an dessen Aufdeckung die Staatsanwaltschaft arbeitet.
Amtszeit eine grosse Zahl an Grundstücken offenbar ungesetzlich erworben. An den
willkürlichen Käufen waren auch andere Funktionäre beteiligt. Duarte Frutos hatte über
die das Sekretariat für soziale Angelegenheiten SAS in 7 Monaten des Jahres 2008 mehr
Land gekauft, als im gesamten Jahr 2007. Die SAS hatte unter der Leitung von Judith
Andraschko überstürzt sowohl wertlose Ödland, Lagunen, Sumpfgebiete und auch
Sojaplantagen und Zuckerrohrfelder gekauft. Die Summe der insgesamt 63 Grundstücke
erreichte 65.000.000.000 Gs., etwa 1 Mio. Euro. Im Jahr 2007 waren nur 50,1 Mrd. Gs. für
Landkäufe über die SAS ausgegeben worden. Es wird ein grosser Korruptionsskandal
vermutet, an dessen Aufdeckung die Staatsanwaltschaft arbeitet.
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Paraguay
Paraguay - Chile ohne Publikum?
Die Expertin in Epidemiewesen, Dr. Maria Cristina Talavera empfahl, das Fussballspiel
zwischen Paraguay und Chile im Rahmen der Ausscheidungsspiele für die WM 2010 in
Südafrika ohne Publikum auszutragen. Wie Talavera weiter sagte, sei diese Ansammlung
von zahlreichem Publikum bestehend aus Chilenen und Paraguayern eine ideale
Gelegenheit zur Verbreitung der Grippe H1N1. Durch die grosse Reiseaktivität von
Chilenen nach Paraguay könne die Krankheit zahlreiche Menschen infizieren und sich zu
einer Epidemie im Lande ausweiten. In Chile sind über 40 Fälle von H1N1 registriert. Doch der Kartenverkauf für das Spiel hat bereits vor einigen Tagen begonnen, und das Gesundheitsministerium hat noch keinen offiziellen Kommentar abgegeben.
zwischen Paraguay und Chile im Rahmen der Ausscheidungsspiele für die WM 2010 in
Südafrika ohne Publikum auszutragen. Wie Talavera weiter sagte, sei diese Ansammlung
von zahlreichem Publikum bestehend aus Chilenen und Paraguayern eine ideale
Gelegenheit zur Verbreitung der Grippe H1N1. Durch die grosse Reiseaktivität von
Chilenen nach Paraguay könne die Krankheit zahlreiche Menschen infizieren und sich zu
einer Epidemie im Lande ausweiten. In Chile sind über 40 Fälle von H1N1 registriert. Doch der Kartenverkauf für das Spiel hat bereits vor einigen Tagen begonnen, und das Gesundheitsministerium hat noch keinen offiziellen Kommentar abgegeben.
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