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Freitag, 12. Juni 2009

Kassierer von der ANDE überfallen und getötet


Ein Funktionär der nationalen Stromgesellschaft ANDE wurde gestern mittag überfallen und getötet. Es handelt sich um Julian Antonio Torres (47), der im Stadtteil Ricardo Brugada (Chacarita, Elendsviertel von Asunción) die Zähler ablas und Rechnungen verteilte. Nach Angaben der Polizei war es 11:45, als Torres an den Strassen Tacuary und Playa entlangging und von 2 Männern abgefangen und überfallen wurde. Der Kassierer wurde mit einem tiefen
Messerstich in den Hals verletzt, worauf die Täter seine Geldtasche an sich nahmen und flohen. Torres schleppte sich noch etwa 100 Meter weit und schrie um Hilfe. Nachbarn riefen daraufhin die 911 der Polizei an. Trotzdem wurde der Notruf missachtet und die Polizei kam nicht zur Hilfe. Nach langem Warten alarmierte man die Beamten im Kommissariat Nr. 5, die das Opfer mit einer Patrouille nach Emergencias Medicas transportierte. Dort konnte man für Torres nichts mehr tun, er traf bereits leblos in der Notaufnahme an. Torres arbeitete bereits seit 28 Jahren für die ANDE. Die Täter wurden von einigen Zeugen erkannt, es handelt sich um Marcos Lugo und Gustavo Ariel Vera Dominguez, welche bekannte Kriminelle in der Zone sind.

Dienstag, 9. Juni 2009

Argentinier starb bei Verteidigung seines Nachbarn


Ein argentinischer Schmuckhändler ist in Luque bei dem Versuch erschossen worden, seinem Geschäftsnachbarn bei einem Überfall zu helfen. Die 4 Räuber kamen um 8:00 Uhr zu viert auf 2 Motorrädern, um die Wechselstube "Berni" im Zentrum von Luque zu überfallen. Als der Besitzer Bernardo Cañete Widerstand leistete, kam es zu einem Handgemenge, bei dem er mehrere Schläge mit dem Revolver auf den Kopf bekam und mehrere Schüsse in die Decke abgefeuert wurden. Dies hörte der Nachbar Eugenio Pablo Brítez (39), Argentinier, der das danebenliegende Schmuckgeschäft betreibt. Als er dem Nachbar zur Hilfe eilen wollte, wurde er bereits am Eingang von einem der Gangster mit 2 Schüssen niedergestreckt. Die Gangster flohen nach dem Vorfall ohne Beute.

Tod und Mariuhana im Tankwagen


Beamte der Drogenpolizei und die Staatsanwaltschaft haben heute eine grosse Ladung Mariuhana aus einem Tanklastwagen geborgen. Der LKW hatte in der Führerkabine Feuer gefangen, offenbar als die Drogen in dem LKW versteckt wurden. Der Fahrer des LKW war erschossen neben dem Fahrzeug aufgefunden worden, und zunächst war das Motiv unklar. Nachdem die Polizei jedoch 1.360 Kg Mariuhana in dem Lastwagen sichergestellt hatte, glaubt man an einen Konflikt unter Drogendealern.